Hey Leute... ich hab folgendes Problem. Ich muss folgende Kritik zum Roman "DER VORLESER" von Bernhard Schlink zusammenfassen aber ich habe nicht wirklich verstanden was die Kritik aussagen möchte
KRITIK:
Ich habe mit diesem Roman die größten Probleme gehabt.
Aus folgendem Grund: Er suggeriert, dass dieser Fall ein
paradigmatischer, ein beispielhafter Fall sei, der eine
allgemeine Gültigkeit hätte. Nämlich, dass man jemanden
liebt, den man nicht kennt, der sich später als Verbrecher
herausstellt und somit man sich selbst, weil man ihn
geliebt hat ohne ihn zu kennen, mitschuldig macht.
Also dieses Gefühl des jungen und nicht mehr ganz so
Mannes, da Mitschuld zu sein in irgendeiner Weise, zieht
sich wie ein roter Faden durch diesen ganzen Roman.
Jetzt würde ich doch meinen, dass dieser Fall, der hier
referiert wird, dass Abstruseste, Abartigste und
Konstruierteste ist, dass man sich überhaupt vorstellen kann.
Analphabetismus ist schon mal ein Thema, dass hier auch
eine Art Entschuldigung eingeführt wird. Denn die Frau –
es geht gar nicht so sehr um die Verbrechen, die sie als
KZ-Aufseherin begangen hat – kann gar nicht mehr so
Schuld sein, weil ihr solches Unrecht im Prozess passiert.
Also ist eigentlich die ganze Strategie des Romans eine
der Relativierung von Schuld durch diesen Analphabetismus.
Und das zweite - durch diese Liebesgeschichte.
Zum dritten wird diese Person im dritten Teil im Gefängnis
geradezu eine Heroine, die nämlich zu ihrer eigenen
Läuterung diesen Gefängnisaufenthalt auf sich nimmt
Also das sind für mich zutiefst dubiose und fragwürdige
Strategien.
AUßDERDEM soll ich folgende These diskutieren : "ALSO IST EIGENTLICH DIE GANZE STRATEGIE DES ROMANS EINE
DER RELATIVIERUNG VON SCHULD DURCH DIESEN ANALPHABETISMUS.
Ich hoffe das mir jemand weiterhelfen kann... Danke....
edit by gato:
falsche section
gehört in die help aera
daher moved.



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